Mein Leben ist ein Eiertanz

Heute war ich mal wieder in der Schweiz, in Riehen. Alle, mit denen ich irgendwelche kurzen Kontakte hatte, waren ausschliesslich nett, freundlich und zuvorkommend.

Ego

Obwohl man da ja praktisch überall mit Euro bezahlen kann, wollte ich mir doch so ein schönes schweizerisches Scheinchen aus dem Automaten der Kantonalbank ziehen. Die Tür zum Schalter-Vorraum öffnet sich automatisch und auch samstags. Diesmal allerdings nicht. Ich hatte nicht viel Zeit, wie der Ochs am Berg davor zu stehen, als auch schon eine Dame auf den entsprechenden (neuen!) Knopf fürs „Sesam öffne Dich“ drückte. Merci vielmals!

Ob es Erdbeertörtchen gebe, fragte ich die Bedienung des Strassencafés gegenüber der Migros. Eigentlich wusste ich es ja schon selber, dass bisher nur spanische Erdbeeren auf dem Markt sind. Ich liess mich aber auch gerne belehren, dass man hier keine „gespritzten“ (igittigitt) verwendet und noch ein bisschen warten müsse, bis es die einheimischen gibt. Gerne liess ich mich zu einem Stück Kuchen mit einer Himbeere überreden.

Kuchen
1 Himbeertorte und 1 Cappuccino = 14 Schweizer Fränkli

Diesen geniessend bekam ich zunächst eine WhatsApp von meiner Frau,

Lilli

die mich aus dem Hungerbrunnental grüsste.

Hunger

Meine älteste Enkelin schickte mir einen Gruss, mit dem sie mir wohl ihre neue Brille vorführen wollte.

Émeline

„Que bella!“ antwortete ich und fügte hinzu, dass ich grade in der Schweiz sei.

Das sei ja lustig, meinte sie. Bastian (mein Sohn, ihr Onkel) sei grade in Frankreich und sie backe Galettes (Waffeln) in Belgien. „Miam miam“ (lecker, lecker) kommentierte sie das Bild von meinem Kuchen.

Naja, das war also mein Samstagnachmittag. Ich wollte dann noch am Kiosk die „Schweizer Illustrierte“ und die „Basler Zeitung“ erstehen, war aber beides ausverkauft. Ich liess mir ersatzweise zwei andere Blätter empfehlen und freundlich einrollen, mit Gummiband.

Presse

Als ich am Parkhaus-Automat mein Ticket bezahlt hatte und auf den Aufzug zusteuerte, griff eine Dame schnell zwischen die Aufzugtür, die sich grade vor mir verschliessen wollte. Merci vielmals!

Wieder daheim angekommen hatte sich jemand auf „meinem“ Parkplatz breitgemacht.

So ein Rindviech, so ein damisches!

Ein Gedanke zu “Mein Leben ist ein Eiertanz

  1. Eine der wenigen Inseln in Festlands-Westeuropa, in denen es noch eine andere Währung als Euro gibt.

    Ich habe vor meiner Dienstreise nach Prag ganz ungläubig geschaut, als mir klar wurde, das man in Tschechien eben nicht mit Euro bezahlt!

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