Katastrophe in Basel

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Heute Nachmittag war ich auf dem Weg in Richtung Palmrainbrücke. Sie verbindet Weil am Rhein mit Huningue / Hüningen in Frankreich und ist seit heute, nach tagelanger Sperrung wegen Erneuerung des Fahrbahnbelags, wieder geöffnet.

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Schon aus 20 km Entfernung sah ich vor mir eine Rauchsäule in den Himmel steigen, die mich fast magnetisch anzog. Sie befand sich genau in meiner Fahrtrichtung, so dass ich auf sie zufuhr und ihr immer näher kam.

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Ich überlegte, wie nah ich noch ranfahren sollte; der Laden konnte ja jeden Moment explodieren.

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Wie ich später erfuhr, war es ganz richtig, umzukehren. Die Bevölkerung war schon aufgerufen worden, Türen und Fenster wegen Giftalarm zu schliessen.

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https://www.blick.ch/news/schweiz/basel/riesige-rauchsaeule-ueber-basel-laut-rettungskraefte-brennt-eine-eisenbahnschwelle-id8664734.html

http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/Schwarze-Rauchsaeule-in-Basel-11563081

https://www.lematin.ch/suisse/epaisse-fumee-ville-ble/story/19077131

 

Merci, Marie!

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Weil ich ja schon seit Jahren bei keinem Arzt mehr gewesen war, hatte ich natürlich Bammel, was mich bezüglich Blutbild erwarten würde.

Wie gross war also meine Freude, als mein neuer Arzt für Allgemeinmedizin meinte, meine Leberwerte seien ganz hervorragend. Und auch alle anderen Werte tief im grünen Bereich. Genau das sagte er.

Vor 16 Jahren hatte man ausser Lungenentzündung und anderem auch eine beginnende Leberzirrhose diagnostiziert. Die Familie bekam das als „Endstadium“ mitgeteilt und war schon angereist gekommen, um mich noch einmal zu sehen.

Nach vier Wochen wurde ich dann entlassen und habe seitdem natürlich keinen Tropfen mehr getrunken. Vielleicht sei es überhaupt eine Fehldiagnose gewesen, meinte mein Doc. Wie dem auch sei, ich bleibe abstinent.

Von Seiten der Neurologin hatte man mir gesagt, wenn irgend etwas dringend sei, würde man mich morgen – also gestern – anrufen. Wenn kein Anruf erfolge, solle ich zu einem neuen Termin im Oktober wiederkommen. Es erfolgte kein Anruf.

Laut meinem Doc wird die Dame ihm und mir einen Befund schicken und dann kann man sehen, was zur Verbesserung der Mobilität getan werden kann. Angeblich gibt es inzwischen auch Medikamente gegen Polyneuropathie, beziehungweise für gewisse Verbesserungen. Mit 66 Jahren sei ich noch zu jung für einen Rollator, meinte mein Doc.

Vielleicht kommt ja wieder ein bisschen Schwung und Bewegung in mein gemütliches Leben. Danke.

Nachtrag zum grünen Wochenende

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Das war vielleicht nicht ganz deutlich rausgekommen. Die Überschrift des vorigen Eintrags hätte eigentlich „Grünes Wochenende“ lauten sollen, wonach ich dann auf die im Gegensatz dazu „graue“ Woche zu sprechen kommen wollte.

Grau deswegen, weil sie auch heute noch, in der Mitte, einen Graubereich für mich damit darstellt. Montag und Dienstag hatte ich bei zwei mir bis dahin unbekannten Ärzten Checkup beziehungsweise Erstkontakt und in der zweiten Wochenhälfte werde ich Ergebnisse erhalten. Die graue Woche ist also noch nicht vorbei, im Gegensatz zum grünen Wochenende.

Hier noch ein Foto mit meiner Ex, das Candy mit ihrem Handy gemacht und mir per WhatsApp geschickt hatte. Auch Nell findet es sehr schön. Das freut mich. Ich bin halt doch ziemlich harmoniebedürftig.

Stavelot14juli18

Graue Woche

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Das Familientreffen im Grünen, mit meinen Grünen-Kindern in Stavelot in den belgischen Ardennen, war richtig schön. Wir waren zwar nur zu acht, aber das machte ja nichts. War es halt nur ein kleineres Treffen, das nächste wird dann vielleicht wieder ein grösseres.

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Man konnte je nach Belieben spazierengehen, schwimmen, picknicken oder einfach nur ein bisschen abhängen.

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Sonntag gings dann für mich wieder 450 km heimwärts, weil ich am nächsten Morgen einen Termin für ein Checkup hatte. Ich hätte auch Nell nicht gerne länger allein gelassen, obwohl das ja jeder immer mal wieder braucht. Termin war bei einem – für mich – neuen Arzt für Allgemeinmedizin, weil der vorige, bei dem ich allerdings auch schon jahrelang nicht mehr gewesen war, seine Praxis inzwischen geschlossen hatte.

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Und heute hatte ich gleich noch mal Blutabnahme und ersten Kontakt bei einer Neurologin, die mir ebenfalls neu ist. Das ganze beschäftigt mich ziemlich stark. Ich male mir alles mögliche aus, was ich haben könnte und was man mit mir anstellen wird. Typisch Hypochonder halt. Aber auch Hypochondrie ist ja schon eine Krankheit für sich.

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Eins ist jedenfalls sicher. Wenn ich irgendwas Schlimmes habe, sag ich nix.

Frauen und Mütter

MutterKöln

 

2004 starb meine Mutter (geboren 1921)

MutterZigarette

2006 starb Anneliese, mit der ich zwischen meinen beiden Ehen zusammen war

Anneliese

2008 wurde ich Einzelkind von Irmgard (geboren 1922, gestorben 2015)

Irmgard

Meine Töchter

Mesfillesaufoot

Gestern Abend in Belgien, während des Fussballspiels gegen Brasilien

 

Zeiten zum Nachdenken

Wenn man heute zum Beispiel denkt „Was? Das war erst vor 20 Jahren, dass ich (hier ausfüllen)? So schnell ist die Zeit vergangen?!“

Dann neigt man manchmal dazu, erschrocken zu sein, dass die Zeit jetzt schneller vergeht als früher. Was natürlich völliger Unsinn ist, das weiss man schliesslich genau, nach kurzem Nachdenken.

Und überhaupt, als man erst 18 war, konnte man ja gar nicht an die Zeit vor 20 Jahren denken. Denn da war man ja überhaupt noch nicht geboren gewesen. Und auch als man dann endlich geboren war, musste man immer noch ein paar Jahre warten, bis man auch nur einen einzigen vernünftigen Gedanken fassen konnte.

Und manchmal klappte es ja auch dann noch nicht.

Breisach und Bombastic

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Sonntags machen wir es oft so.

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Nell legt sich noch mal hin und ich mache meine Breisach-Tour.

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Ich fahre dann auf der B3 über Bad Krozingen nach Breisach und von dort über den Rhein Richtung Neu-Breisach, Neuf-Brisach im Elsass.

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Auf der französischen Seite fahre ich dann wieder heimwärts, auf Landstrassen, die fast ganz mir allein gehören.

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Das ist sehr entspannend.

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Danach sind wir dann noch nach Müllheim gefahren und haben auf der Terrasse vom Bombastic Pizza gegessen.

Zeitachse1Juli18