Das Ende

Hab heute mal wieder einen „Leserbrief“ (so hiess das früher) / Kommentar / Forumsbeitrag auf Spiegel Online geschrieben.
SPON
http://www.spiegel.de/forum/politik/union-und-spd-nach-der-hessenwahl-auf-bewaehrung-thread-820310-4.html

WalserMerkel
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zehn-jahre-mit-angela-merkel-und-jetzt-13922623-p4.html

8 Gedanken zu “Das Ende

  1. Die meisten Menschen interessieren sich für Geschichten, Schicksale.

    Die Welt soll im Hintergrund funktionieren. Wir schaffen uns durch die Fixierung auf Schicksale die Erzählungen und Figuren, die wir später hassen, weil sie dem Personenkult nicht gerecht werden.

    Fürchte ich zumindest.

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  2. Ich weiß nicht, ob es jemanden attraktiv macht, wenn man dazu gezwungen ist, ihm oder ihr permanent beim nachträglichen Spinnen eines roten Fadens zuzuschauen… Oder beim reaktiven Regieren. Mich erinnert das zu sehr an ein Spielzeug mit Anstoß-Wende-Automatik.

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  3. Wenn es sich tatsächlich um ein Originalzitat von Dr. Martin Walser handelt, was ich da oben gelesen habe, dann sollte er sich die Würde bewahren und sich wie sterbende Elefanten zurückziehen. Und vor allem schweigen. Ich erinnere mich an andere Aussagen von ihm. Das ist jedoch lange her.
    So ein Unfug aber auch.
    Die Merkel ist mit ihrem „wir werden das schaffen“, „wir werden sehen“ oder „wir werden gemeinsam daran arbeiten“ zu einer widerwärtigen Phrasendreschmaschine verkommen. Kein Wunder, dass wir mit Schrecken gerade erst hören mussten, sie sei „keinesfalls amtsmüde“… Sie ist machtbesessen und kann nicht loslassen, diese ehemalige FDJ-Sekretärin und SED-Parteimarionette. Igitt!

    Abendgruss aus dem Bembelland

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    • Deinen Merkel-Hass kann ich weder verstehen noch teilen. Im heute erschienenen SPIEGEL Nr. 46 wiederholt und erweitert Walser seine damalige Aussage in einem glänzenden Bekenntnis zu ihren Qualitäten. In diesem Moment bin ich totaler Fan von Spiegel, Walser und Merkel. Und so gefallen mir auch Kleists Text „Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“ von 1905 und Walsers Bezug darauf.

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      • Hass ist es auf keinen Fall. Allenfalls eine tiefe Abneigung, vielleicht auch Ekel. Aber keineswegs Hass.

        Ich war mal ein eifriger und begeisterter Leser vom SPIEGEL. Damals unter der Ägide von Augstein. Heute halte ich mich da eher an Volker Pispers, von dem das weise Wort stammt, der SPIEGEL sein die Bild-Zeitung der Abiturienten.

        Und von Herrn Walser habe ich schon lange nichts mehr gelesen. Meine Zeit ist knapp und da muss ich sorgfältig auswählen, wem ich meine Zeit schenke. Ich weiss aber, dass Du ein Fan von Walser bist.

        Es geht uns doch allen so. Viele von uns kennen einen oder gar mehrere Auoren persönlich und sind von ihren Werken begeistert. Aber wir sind nunmal verschieden und laufen deswegen auch verschiedenen Autoren hinterher. Würde ich Dir meine mir persönlich bekannten Autoren nennen, bei manchen würdest Du vielleicht die Stirn in Falten ziehen.

        Die Welt ist gross genug, dass wir alle uns darin irren können. Mit diesem schönen Bonmot von Arno Schmidt sende ich Dir schöne Grüsse und wünsche Dir ein ebensolches Wochenende

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  4. Pingback: Halbzeit | Schreibmans Kultbuch

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