Anfänge

erikaWeihnachten 1962, als ich gerade 11 Jahre alt geworden war, brachte ich eine Sonderausgabe der Zeitschrift „Bonbon“ heraus, die ich kurz zuvor gegründet hatte.
Bonbon1Die Auflage dürfte drei bis vier Exemplare betragen haben, da ich zur Vervielfältigung nur Kohlepapier zur Verfügung hatte. Getippt hatte ich sie mit einer „Reise-Schreibmaschine“ der Marke „Erika“, die meine Mutter mir zur Verfügung gestellt hatte.
muttimiterikaDas mit einem anderen Vervielfältigungssystem hergestellte „Feuilleton“ wurde dann mit einer gesteigerten Auflagenzahl im zweistelligen Bereich produziert, also vermutlich 10 bis 11 Hefte.
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Der „Treffpunkt“ entstand schliesslich mit Hilfe einer Vervielfältigungsmaschine, die mein Onkel, der im Schwarzwald Fabrikdirektor war, ausgemustert und mir geschenkt hatte. Jetzt gab es kein Halten mehr, auch das Redaktionsteam bestand inzwischen aus mehr als einer Person.
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treffpunkt4Was die genannte Auflage von 150 betrifft, dürfte es sich allerdings um einen Tippfehler handeln.
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13 Gedanken zu “Anfänge

  1. Oh, das habe ich auch früher gemacht: einen eigene Zeitung – auch mit der Schreibmaschine, Kugelschreiber zum Durchdrücken – und Kohlepapier – für meine Pfadfindergruppe. Alles reine Handarbeit. Auflage etwa acht Stück. 😉

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  2. Schon bemerkenswert, dass Du diese Zeit(ungs)dokumente noch aufgehoben hast! Ich habe vieles vernichtet, wenn ein neuer Abschnitt begann… So werden wir nun also Zeuge, dass es sich schon seit der Kindheit bei Dir um einen wahren „Schreibman“ handelte. 🙂

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  3. Grandios: Das wurde endlich Zeit, daß Du uns das mitgeteilt hast! Klasse!
    Ich hatte eine Neckermann und meine Mutter eine Privileg-Reiseschreibmaschine, nur bin ich zeitlebens eine grottenschlechte Tippse geblieben, trotz Schreibmaschinen-Schulunterricht auf Olympias.
    Hab meine Traumaufzeichnungen in der Anfangsform wie auf myTB ab der Jahrtausendwende an zehn bis fünfzehn oder zwanzig Freunde verteilt und verschickt, hat mir der Hausherr kopieren können. War aber trotzdem mühsam, darum beließ ich es nach einer Weile ausschließlich online …

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  4. Wow, das ist toll, dass ich Dir hier quasi über die Schulter schauen konnte. Wunderbare Erinnerungsstücke; und für Dich zudem mit einer Menge an Erinnerungen verknüpft.

    Meine Bärengeschichten, die inzwischen fünfzig Jahre alt wären, sind nicht mehr vorhanden. Daran wurde ich erinnert …. Aber, weißt Du was, es ist ja nie zu spät, Erinnerungsstücke zu erschaffen. Am besten fange ich gleich an und in fünfzig Jahren zeige ich diese … hmmm … mal sehen! 😉

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