Wo Kuli und „Hallo“ erfunden wurden

Also Budapescht fand ich ja echt scheisse. Einfach morbide, wenn man grad aus dem lebhaften Wien kommt.
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Alles grau und schmutzig, verrostet und vergammelt. Abgesehen von all den Prachtbauten, die man aus deutschen TV-Werbespots kennt und wo man sich die Zähne machen lassen kann.
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Also ich weiss nicht, meine Zahnärztin im Schwarzwald ist eigentlich ganz okay. Naja, dachte ich, dann knipse ich halt einfach ein paar Brücken. Also keine Zahn-, sondern Donaubrücken.

Zum Beispiel die Freiheitsbrücke, gleich nach dem „Walfisch“-Gebäude.

Oder diese andere Brücke, vor der ich mich selber dann doch auch mal wieder gerne abgelichtet haben wollte.

Das Schild sagt ja eigentlich alles.

Wir kamen dann auch noch in eine Art Park, in dem ich mich dank Nähe zur Polizei

etwas sicherer vor den Leuten fühlte, die einen anbetteln, dass man ihnen Stadtpläne oder selbstgehäkelte Topflappen abkaufen soll. Die per Kreditkarte gezogenen 2.000 HUF (hungarische Forint)

reichten dann gerade für je 2 Kugeln Eis für Nell und mich. Wir bekamen sogar noch 800 wieder raus.

Vielleicht kauf mir doch noch einen Stadtplan.

8 Gedanken zu “Wo Kuli und „Hallo“ erfunden wurden

  1. Wir verbrachten schon öfter auch Urlaub in Ungarn, als liebe Freunde dort noch ihr Ferienhaus hatten und besuchten natürlich auch mehrmals die für mich eigentlich sehr schöne Hauptstadt Budapest. Immer wieder war ich begeistert von den vielen Sehenswürdigkeiten wie die Residenz, Fischerbastei, Kettenbrücke usw und im August auch das sehr schöne Fest an der Donau mit riesigem Feuerwerk zum Abschluss.
    Wahrscheinlich ist es wichtig jemanden zu kennen, der sich dort gut auskennt und alles wesentliche zeigen kann. Sehr schade, dass ihr diese wirklich interessante Stadt offensichtlich völlig anders kennen gelernt habt.
    Liebe Grüße von Hanne🌼

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    • Ja, danke, hast Du Recht, das waren halt ganz subjektive erste Moment-Eindrücke. Umso besser gefiel mir dann gestern Abend die Abfahrt unter den beleuchteten Brücken durch und am phantastisch ins Licht gesetzten Parlament vorbei. Liebe und gutgelaunte Grüsse! 

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      • Vorher habt ihr ja noch die so schöne, wunderbare Stadt Wien besucht wie ich las, da kann Budapest nicht wirklich mithalten. Denn Budapest muss man sich erst genau anschaun, am besten zu Fuß erkunden, um sich ein richtiges Bild davon machen zu können. Hab mir dort schon so einige Wasserblasen geholt, aber hat dich gelohnt am End. 😀
        Liebe Grüße und gute Laune auch von mir zu dir🌞🍀

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  2. Der Forint war auch früher schon nicht viel wert. Meine Schwester und ich lernten damals daran große Zahlen!

    Die Brücken hast Du teils ja von ihren Schokoladenseiten her abgelichtet …

    Ich mochte Budapest damals, als ich dort war. Allerdings ist nicht zu leugnen, dass alles schmutziger, vergammelter und abgeratzter ist als in Wien – und illegale Straßenhändler und Bettler allgegenwärtig sind. Man merkt den Unterschied zwischen Österreich und Ungarn extrem deutlich an ihren Hauptstädten … auch wenn ich viele der schönen Bauten in Budapest schöner finde als die in Wien, ist das Gesamtpaket in Wien doch … viel, viel angenehmer!

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