Wege, Wind und Wasser

Das juckt mich jetzt echt in den Fingern, nach einer Woche mal wieder was zu schreiben. Irgendwas. Das Wetter ist mir zwar zu schön, um mich an den Schreibtisch zu setzen. Deswegen brauche ich auch an heissen Tagen ein bissle Fahrtwind um die Nase, um mich geistig über Wasser zu halten

So führte mich mein erster Weg zu einer zweiten Überwassermassage-Liegung auf dem Hydrojet in Müllheim.

https://www.orthopaedie-wirbelsaeulenchirurgie.de/therapie/wirbels%C3%A4ule/hydrojet/

Von dort fuhr ich dann mal wieder nach Breisach. Das kleine Städtchen und die verkehrsarme Landstrasse auf der französischen Rheinseite sind mir ein bisschen ans Herz gewachsen.

Weil das noble Café Ihringer aus irgendeinem Grund geschlossen war, entdeckte ich direkt gegenüber das Caffé Porto, wo ich drei Kugeln Eis degustierte. Minze, Mango und Grenadine. Cool Cool Cool!

Porto

Ich machte auch ein Foto von der Aussenansicht, wie sie sich derzeit noch darstellt, und lud es gleich bei Google Maps hoch. Ich habe denen schon einige Fotos und Rezensionen geliefert. Und es macht vielleicht nicht nur mir Spass, mal mit einem kleinen Scroll zu überblicken, wo ich in letzter Zeit überall war.

https://goo.gl/maps/TBdjgGoSof52

Von meinen Kindern höre ich, dass unser nächstes Familientreffen an einem Oktober-Wochenende in einem Center Parc in der Eifel stattfindet.

CenterParc

Eloise und andere Frauen


Das war ein ganz guter Tag heute. Um 11 Uhr hatte ich Termin in Wolfach bei meiner Zahnärztin. Die professionelle Zahnreinigung machte ihre Assistentin, mit der ich anschliessend noch ein nettes Gespräch hatte.

Ich kenne Wolfach ja seit meiner Kindheit und sie wohnt in Sichtweite des grossen Jugendstilhauses, in dem meine Oma und mein Onkel mit seiner Familie wohnten. Leider wurde es vor ein paar Jahren abgerissen und an dieser Stelle ist jetzt ein Parkplatz der Firma Sachtleben, deren Direktor mein Onkel damals war.

Wir sprachen über Orte, die wir beide kennen. Also die Fabrik, die beiden Bauernhöfe von Schmittebauer und Schmittechristel, die Bahnstrecke, auf der ich als Kind noch Dampfloks vorbeifahren sah, und den grossen Garten meiner Tante, der ebenfalls plattgemacht und zu einem Parkplatz umfunktioniert wurde.

Auf dem Rückweg kaufte ich dann noch einen neuen Einkaufskorb beim Welzel in Hausach und im Elztal Erdbeeren und Kirschen an einem Stand am Strassenrand.

Korb Welzel

Zu Hause angekommen las ich den neuesten Eintrag meiner Frau in „Nells Tagebuch“. Wir plauderten ein bisschen und assen dabei Kirschen. Dann machte ich uns auch gleich die Erdbeermilch, die sie immer ganz gerne mag und die jedesmal bissle anders schmeckt. Mal ist sie etwas zu süss und mal nicht süss genug. Naja, ich muss halt üben, üben, üben!

Sie legte sich dann ein bisschen zum Vorschlafen hin und ich fuhr noch kurz nach Frankreich rüber, um ein paar Sachen im französischen Supermarkt zu besorgen.

Wir tranken zusammen den üblichen Tee, bevor sie um 21.30 Uhr zur Nachtschicht aufbrach.

Es war ja praktisch noch hell und ich hatte keine Lust, den Allein-zu-Hause-Abend schon zu beginnen. So fuhr ich eine kleine Tour durch die anbrechende Nacht, durch Neuenburg, Müllheim und Heitersheim auf der B3.

Im Auto hörte ich Radio Dreyeckland. Auf einmal spielten sie „Eloise“ von Barry Ryan! Da hab ich dann voll aufgedreht!