Mit’m Radl da

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Trithemius
https://trittenheim.wordpress.com/
https://trittenheim.wordpress.com/2018/08/07/forschungsreise-zu-den-franken-5-anna/

Von Anhängern und Anhängerinnen

Es wurde von mir hier ja früher schon mal angedeutet, dass ich mein Auto ganz gerne mag. Inzwischen hat es über 200.000 km auf dem Buckel, von denen ich nur die ersten 30.000 nicht selber gefahren bin. Gedanklich stelle ich mich daher schon seit einiger Zeit darauf ein, dass irgendwann ein neuer gebrauchter Wagen fällig wird, und zwar möglichst wieder die gleiche Marke.
PTCruisergold
Einen solchen habe ich heute im Internet gesehen. Er hat etwas über 100.000 gefahrene Kilometer. Ich habe schon andere mit über 250.000 gesehen. Aber ich bin gar nicht richtig entschlossen, mich schon jetzt und ohne Not von meiner noch bestens laufenden Limousine zu trennen. Ich hänge an ihr.

Und an noch etwas anderem hänge ich. Oder besser, es hängt an mir. Ich spreche von dem Pentagramm, das ich seit rund zehn Jahren täglich als Halskettenanhänger trage.

Ich wurde ja schon des Öfteren darauf angesprochen, zuletzt vor drei Wochen von einer jungen Dame in Hildesheim. Sie entblösste auch gleich einen Teil ihres Körpers, um mir ihr Fünfeck-Tattoo zu zeigen, und bezeichnete sich als Anhängerin weisser Magie.

Bei Bloggerkollege Trithemius stiess ich heute, nach einem kurzen Kommentarwechsel, auf seine Einträge über schwarze Magie, ein in den Schnee gepisstes Pentagramm und andere Endlosfiguren wie das Haus vom Nikolaus. Man muss immer unten links oder unten rechts beginnen. Sonst klappt’s nicht.
https://trittenheim.wordpress.com/2015/12/06/nikolais-39-haeuser/
pentagramm-schlagen
Ausserdem erfuhr ich von ihm, dass das Pentagramm nicht nur eine Endlosfigur ist, mit der man sich bekreuzigen kann, sondern dass sich auch der Universalgelehrte Agrippa von Nettesheim zur Erklärung des Menschlichen Körpers auf das Pentagramm bezog, das den vitruvianischen Menschen von Leonardo da Vinci charakterisiert.
Der vitruvianische Mensch von Leonardo da Vinci
Und jetzt mal eben den Lautsprecher voll aufdrehen. Here comes „Barcelona“, von Freddie Mercury und Montserrat Caballé.